T-Shirts, Longsleeves, Röcke & Babybodies

I made your Clothes

Die beiden Produktionsländer unserer Kleidungsstücke sind Indien und Kenia. Mittlerweile haben wir unsere Produktion gänzlich nach Kenia verlegt, da diese Wertschöpfungskette vollkommen transparent ist - vom Baumwollanbau über das Weben und Färben bis hin zum Nähen. Da wir noch große Bestände der Shirts aus Indien aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle haben, stellen wir Euch diese am Ende der Seite ebenfalls vor.  

Unsere Produktion in Tansania und Kenia

Mittlerweile lassen wir alle unsere T-Shirts, Longsleeves, Röcke sowie Babybodies ausschließlich in unserer kleinen Näherei in Kenia namens OneWay (ehemals Kiboko Leisure Wear) produzieren. Die Näherei liegt am Rand von Nairobi und wurde von der aus dem Fairen Handel kommenden Deutschen Sabine Huester vor über 20 Jahren gegründet. Vor einiger Zeit hat sie die Leitung der Näherei abgegeben, die seitdem eigenständig weiterläuft.

Transparente Wertschöpfungskette

Näherin unserer Shirts in Kenia

Näherin Esther in der Näherei OneWay in Kenia (Credit: Kipepeo Clothing)

Unsere kleine Näherei OneWay in Kenia

Wir sind sehr froh, diese Näherei und die damit verbundene Wertschöpfungskette aufgebaut zu haben, da sie in allen Stationen vom Anbau der Baumwolle durch Kleinbauern-Kooperativen in Tansania bis zum Nähen in Kenia absolut transparent ist. Oneway bietet seinen Angestellten existenzsichere Löhne, geregelte Arbeitszeiten, einen Betriebsrat  sowie medizinischen Grundversorgung.

Baumwolle aus zertifiziert kontrolliert biologischen Anbau in Tansania

Baumwollernte in Tansania

Baumwoll-Anbau in Kleinbäuer*innen-Kooperativen (Credit: Kipepeo Clothing)

Unsere Baumwolle stammt von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus Tansania, die sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben. Es handelt sich um zertifierten kontrolliert biologischen Baumwollanbau. Das Gebiet in dem die Kleinbäuer*innen leben, ist zu 1/3 ein geschütztes Wildreservat. Dadurch wird besonders auf Biodiversität und ökologischen Anbau geachtet. Die Baumwolle wird von Hand geerntet und ist gentechnikfrei. 

FarmerInnen, die Baumwolle auf biologische Art und Weise anbauen, profitieren von Preisen, die über dem Weltmarktpreis angesiedelt sind. Das bedeutet, dass der zu einem bestimmten Zeitpunkt notierte Preis für konventionelle Baumwolle prozentual, je nach Faserqualität, um 7–15 % erhöht wird. Darüber hinaus profitieren die Farmer*innen von einer Abnahmegarantie für ihre Kontingente und einem Price Premium (Price Differential), das u. a. die Kosten für mögliche Ernteausfälle, Investitionen in Saatgut und die Sicherung der kollektiven Bedürfnisse der Kooperativen-Mitglieder wie Ausgaben bei Schulbildung, Gesundheitswesen und Wohnen sichert.

Die zuständige Regulierungsbehörde TCB (Tanzania Cotton Board) legt einen jährlichen Mindestpreis für Saatbaumwolle fest. Dies bedeutet, dass Farmer*innen zudem eine Preissicherheit für die komplette Saison mit bis zu fünf Ernten haben.

Durch den Anbau von Fruchtfolgekulturen wie Erdnüsse, Sonnenblumen, Mungbohnen (Green Gram), Spalterbsen (Yellow Gram), Mais und Hirse sichern sich die Bäuer*innen ein zusätzliches Einkommen. 

Baumwolle wird in Tansania auf biologische Art und Weise im kleinbäuerlichen Regenfeldbau ohne künstliche Bewässerung angebaut. Tansania bietet gute Standortbedingungen für den Anbau von Baumwolle, da sich das Land in einer Klimazone mit ausreichendem Regen befindet. 

Spinnen, Weben & Färben unserer Baumwollstoffe in Tansania:

Baumwollernte in Tansania

Baumwolle aus Tansania bevor sie zu Garn gesponnen wird (Credit: Kipepeo Clothing)

Des Spinnen, Weben und Färben des Stoffes geschieht bei Sunflag in Tansania, einem sehr vorbildlichen Betrieb, der ebenfalls bio-zertifiziert ist. Unsere Stoffe für die Kleidung haben also bis zu diesem Punkt eine Zertifizierung. Das Endprodukt des bedruckten Shirts ist jedoch nicht zertifiziert, da weder die kleine Näherei zertifiziert ist, noch unsere eigene kleine Siebdruckwerkstatt in Berlin.

Weil diese Wertschöpfungskette in Ostafrika so transparent ist und wir sehr überzeugt davon sind, das fairer (!) wirtschaftlicher Handel mit Afrika eine gute Sache ist, haben wir unsere gesamte T-Shirtproduktion nach Kenia/Tansania umgestellt.

Better Together

Für unsere "Kenia-Shirts" haben wir eigene Schnitte entwickelt und lassen die Shirts nach unseren Farbwünschen herstellen. Da wir ein kleines Unternehmen sind und Stoffe nur in großen Mengen nach unseren Vorgaben gefärbt werden können, haben wir uns mit Kipepeo Clothing zusammen getan, die ebenfalls bei OneWay T-Shirts produzieren lassen. Martin von Kipepeo fliegt selbst regelmäßig nach Kenia und überzeugt sich von der Vorbildlichkeit der dortigen Produktion. 

Näher in der Kiboko Näherei
Näherin in der Kiboko Näherei

T-Shirts aus fairtrade-zertifizierter Baumwolle    aus Indien

Unsere T-Shirts aus Indien

Unsere T-Shirts aus Indien werden aus Baumwolle aus zertifiziert kontrolliert biologischem Anbau hergestellt. Die gesamte Baumwolle wurde von Fairtrade-Produzenten*innen angebaut, nach FAIRTRADE-Standards zertifiziert und nach FAIRTRADE-Standards gehandelt. Das bedeutet z.B., dass mindestens ein vorher festgelegter Mindestpreis für die Baumwolle sowie eine zusätzliche Fairtrade-Prämie bezahlt wird.

Der Fairtrade-Mindestpreis ist als Sicherheitsnetz bei Preisschwankungen zu verstehen. Er soll die durchschnittlichen Produktionskosten für die Produktion decken und kann auf der Website von Fairtrade International eingesehen werden. Liegt der jeweilige (Welt-)Marktpreis darüber, muss der höhere Preis bezahlt werden.

Lizenznehmer für die Fairtrade-Zertifizierung ist THOKKTHOKK, die diese Shirts in unserem Auftrag produzierten (Lizenznummer: FLO ID:27074).

Bitte beachtet, dass zwar das gesamte Shirt vom Anbau der Baumwolle über das Färben des Stoffes bis zum Nähen zertifiziert ist, das von uns angebotete bedruckte Shirt ist jedoch nicht zertifiziert. Dies liegt daran, dass unsere kleine Siebdruck-Manufaktur - im Gegensatz zu allen vorhergehenden Stufen der Wertschöpfungskette - nicht zertifiziert ist. Dafür sind wir leider zu klein.